
Vorträge
Macht und Ohnmacht der Väter im Märchen
Am Anfang der Welt gab es nur die Göttermutter...
Weibliche Schöpfung in Mythen und Märchen der Inuit und Yuit sowie der Shua
Bettler und Armut in Sagen und Märchen
Bettler in der Kunst
Vortrag mit Bildern"Alte Frauen reden nicht einfach so dahin, und wir glauben ihnen: im Alter gibt es keine Lüge"
Über das Bild und die Bedeutung der Alten in einigen indigenen Kulturen und was sich davon
in ihren Märchen und Mythen widerspiegelt.
Träume und Visionen der nordamerikanischen Kulturen in Märchen und Legenden
Über das Erzählen in primär oralen Kulturen
Schöpfungsmythen nordamerikanische Kuturen
Der Vortrag befasst sich mit Berichten von Reisenden, Chronisten, Erzählforschern und Ethnologen.
Wir erfahren etwas über die Erzähler, über ihre Performances und Gestaltungsformen,
über die Funktionen sowie über die Inhalte des Erzählens, aber auch über die Sichtweise der meist europäischen Beobachter.
Das vermeintlich Böse in den Mythen der Jäger, Sammler und Pflanzer
Der Vortrag geht den Fragengen nach: Was wisen diese Mythen über den Ursprung des Bösen?
Können sie eine Antwort darauf geben, wie das Böse in die Welt kam?
Unterscheiden diese Myhen zwischen dem "natürlich" und dem "moralisch" Bösen?
Welche Funktion hatte das Erzählen dieser Mythen?Erzählen als Medium der Erinnerung und der der gesellschaftliche Identität in primär-oralen Kulturen
Märchen als Brücke zu den KulturenErzählungen und Rituale
Die Bedeutung und die Wirkkraft des gesprochenen Wortes zeigt sich besonders in den Ritualen der überwiegend oralen Kulturen.
In diesen Ritualen ist das Erzählen von Geschichten konstitutiv. Ausgangspunkt des Vortrags sind Berichte von Ethnologen und
Ethnologinnen, die an Rituale in indigenen Kulturen teilnahmen.Symbole in Märchen, Mythos und in der bildender Kunst
Tod und Trauer in Märchen und MythenDie Bedeutung des Erzählens und Hörens insbesonders von Volksmärchen für Kinder
Hören-Horchen-Lauschen
zur Kulturgeschichte des Hörensweitere Themen auf Anfrage
Kurse und Workshops (1-2 tägig)
Symbole in Märchen, Mythos und in der bildender Kunst
Seit prähistorischen Zeiten dienten künstlerische Tätigkeiten der Interpretation der Welt und des Menschen in der Welt.
Als Versuch, Ordnung in das Unfassbare und Verwirrende des Lebens zu bringen.
Symbole sind sichtbare Zeichen einer unsichtbaren Wirklichkeit. Sie finden Ausdruck in Märchen, Mythen und darstellender Kunst.
Es werden verschiedene Deutungsebenen der Symbole betrachtet.Tod und Trauer im Märchen
Märchen erzählen nicht nur von Glück und Abenteuern, sondern auch vom Abschied, vom Tod und von der Kraft, die daraus erwächst.
Sie spiegeln die Suche nach Sinn und den Umgang mit Vergänglichkeit – universelle Erfahrungen, die in vielen Kulturen in Mythen und Geschichten weitergetragen werden.
Mythen und Märchen aus Gedächtniskulturen (primär oralen Kulturen)
In dem Seminar werden Berichte von Reisenden, Chronisten, Erzählforschern und Ethnologen vorgestellt, die in primär oralen Kulturen
Erzählsituationen beobachteten und Erzählstoffe aufzeichneten. Wir erfahren etwas über die Erzählerinnen und Erzähler, über Erzählperformances
und Gestaltungsformen, über die Funktionen sowie über die Inhalte des Erzählens, aber auch über die Sichtweise der meist europäischen Beobachter.
Es werden Märchen aus bekannten Sammlungen und aus ethnologischen Quellen betrachtet.
"Sieh, damit wir auch sehen"
So fordern die Zuhörer in Tansania den Erzähler auf, mit seinen Geschichten zu beginnen, denn erst beim Erzählen und Zuhören werden die Mythen und Märchen zum Leben erweckt.
Wir beschäftigen uns mit "schriftlosen" Kulturen. Kulturen, in denen das gesprochene Wort eine hohe Bedeutung hatte. Es wird Zeit geben, etwas über Erzähltraditionen zu erfahren, aber auch Zeit, Märchen zu hören und künstlerisch zu arbeiten, mit Tonerde oder Farbe.
"haltet euch fest, wir werden reisen"
In diesem Workshop werden wir uns auf eine Reise nach Innen begeben und den Bildern, die beim Erzählen und Hören von Märchen und Mythen in uns entstehen, nachspüren. Zeugnisse solcher "Reisen" können in der Kunst und in Berichten von Schamanenreisen gesehen werden.
Durch erzählen, betrachten und künstlerisches Tun nähern wir uns diesen Bildern.
"Und so wahr wie die Bilder sind, die in mir entstehen, so wahr sind die Märchen die ich erzähle"
Damit uns nicht Hören und Sehen vergehen
Ein spielerisches Wochenende mit Erzählen, Hören, Sprechen, Gestalten und Werken. Es werden Märchen und Geschichten erzählt und Methoden vermittelt, mit Märchen in Kindergärten, Schulen und anderen pädagogischen Einrichtungen zu arbeiten.
Neben Informationen über kulturhistorische Hintergründe und Erfahrung aus der Märchenarbeit, werden es einfache handwerkliche und gestalterische Techniken sein, die uns am Märchengeschehen teilhaben und es nachklingen lassen.
"Auf einmal hörte er eine Stimme..."
Die Märchen wissen von der Bedeutung des Hörens, von der Bereitschaft des Helden und der Heldin hin- und zu- zu hören. Das Gehörte eröffnet einen Weg aus der Not, eine Lebensweg.
Wir werden uns mit der Geschichte des Hörens beschäftigen und Beispiele aus verschiedenen Kulturen hören.
Weitere Seminare, Elternabende und Vorträge zu volks- und völkerkundlichen, pädagogischen sowie märchenspezifischen Themen auf Anfrage.